Lokal gefunden werden: was wirklich hilft
Von der richtigen Kategorie bis zu Bewertungen: die Stellschrauben, mit denen ein Betrieb in der Umgebung sichtbar wird.
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Google Unternehmensprofil und Karten: Kategorien, Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen. Für Handwerk, Praxen und Gastronomie oft der stärkste Hebel überhaupt, und er kostet keinen Cent Werbebudget.
Wer am Handy nach einem Handwerker, einer Praxis oder einem Restaurant in der Nähe sucht, bekommt zuerst eine Karte mit drei Einträgen. Erst darunter kommen die normalen Suchergebnisse. Wer in diesen drei Einträgen steht, wird angerufen, und zwar oft, ohne dass jemand überhaupt auf eine Website klickt. Deshalb kann ein gepflegtes Unternehmensprofil mehr bringen als eine aufwendig optimierte Seite.
Dazu kommt der praktische Teil: Anfahrt, Öffnungszeiten, Telefonnummer, ein Foto vom Eingang. Genau das sucht jemand, der schon weiß, dass er zu dir will. Steht dort, dass du heute geschlossen hast, obwohl du offen bist, ruft er beim Nächsten an.
Die falsche Hauptkategorie ist der häufigste Fehler und gleichzeitig der folgenreichste, denn sie entscheidet mit darüber, bei welchen Suchen du überhaupt vorkommst. Ein Betrieb, der sich als „Bauunternehmen“ einträgt, obwohl er Bäume fällt, wird bei „Baumfällung in der Nähe“ schlicht nicht gezeigt.
Danach kommen die üblichen Verdächtigen: Öffnungszeiten, die seit Jahren nicht stimmen, Feiertage, die niemand pflegt, kein einziges eigenes Foto, keine Leistungen hinterlegt, keine Antwort auf Bewertungen. Jeder Punkt für sich ist klein, zusammen sind sie der Unterschied zwischen sichtbar und unsichtbar.
Bewertungen sind für örtliche Suchen doppelt wertvoll: Sie zählen für die Platzierung, und sie entscheiden darüber, wen von drei Einträgen jemand anruft. Der übliche Fehler ist, sie einfach laufen zu lassen und erst zu reagieren, wenn eine schlechte kommt.
Was gut funktioniert, ist unspektakulär: nach getaner Arbeit fragen, mit einem kurzen Link, und auf jede Bewertung antworten, auch auf die knappen. Eine sachliche Antwort auf Kritik wirkt auf Mitlesende häufig überzeugender als zwanzig Sterne ohne Text. Kaufen lässt man besser bleiben, das fällt auf und kann den Eintrag kosten.
Ich richte das Profil ein oder übernehme ein bestehendes, wähle die Kategorien anhand dessen, wonach in deiner Gegend tatsächlich gesucht wird, trage Leistungen und Einzugsgebiet ein und sorge dafür, dass Angaben auf Website, Profil und in Verzeichnissen zusammenpassen. Widersprüchliche Adressen und Telefonnummern sind ein unterschätztes Problem.
Auf Wunsch pflege ich das Profil dauerhaft: Feiertage, neue Fotos, Antworten auf Bewertungen, gelegentliche Beiträge. Das ist wenig Aufwand im Monat, macht aber den Unterschied zwischen einem Eintrag, der lebt, und einem, der nur existiert. Zusammen mit der Suchmaschinenoptimierung deiner Website deckst du damit beide Wege ab, auf denen dich Leute aus der Region finden.
Häufige Fragen
Der Eintrag bei Google ist kostenlos, auch die Pflege. Bezahlt wird nur die Arbeit, wenn ich sie übernehme. Wer dich anruft und Geld dafür verlangt, dass dein Eintrag „aktiviert“ oder „verifiziert“ wird, will dich abzocken. Das kommt regelmäßig vor, gern mit Zeitdruck am Telefon.
Ein Eintrag allein bringt wenig, wenn die Kategorie falsch ist, die Öffnungszeiten von 2019 stammen und kein einziges Foto drin ist. Genau daran entscheidet Google aber, ob du im Kartenblock auftauchst. Der Unterschied zwischen einem gepflegten und einem vergessenen Profil ist oft größer als der zwischen zwei Websites.
Antworten, sachlich, ohne Rechtfertigung. Eine ruhige Antwort auf eine schlechte Bewertung wirkt auf Mitlesende oft besser als zwanzig gute Bewertungen ohne Text. Löschen lassen kann man nur, was gegen die Richtlinien verstößt, also Beleidigungen oder erfundene Vorfälle. Bei so etwas helfe ich beim Melden.
Ja, solange du nichts dafür gibst und niemanden vorsortierst. Bewertungen kaufen oder nur zufriedene Kunden gezielt ansprechen ist beides nicht erlaubt und fällt auf. Was funktioniert: nach getaner Arbeit fragen, mit einem kurzen Link, den man am Telefon vorlesen kann.
Ja. Auch ohne Adresse für Laufkundschaft kannst du ein Einzugsgebiet angeben, etwa den Landkreis oder mehrere Orte. Für Handwerksbetriebe, Pflegedienste und alle, die zum Kunden fahren, ist das der Normalfall.
Stand: 08/2026
Zum Nachlesen
Vieles kannst du selbst erledigen, wenn dir jemand einmal in Ruhe erklärt, wie es geht. Diese Anleitungen gehören zu dieser Leistung.
Von der richtigen Kategorie bis zu Bewertungen: die Stellschrauben, mit denen ein Betrieb in der Umgebung sichtbar wird.
Gefunden werden
Technik, Texte und Struktur so aufräumen, dass Google deine Seite versteht und sie denen zeigt, die danach suchen. Das dauert, hält aber Jahre, und du zahlst nicht für jeden Klick.
Google beantwortet immer mehr Fragen direkt auf der Ergebnisseite. Wer dort mit einer sauberen Antwort steht, wird gelesen, bevor jemand klickt.
Immer mehr Leute fragen nicht mehr Google, sondern eine KI. Die zieht ihre Antworten aus anderen Quellen als die klassische Suche, unter anderem aus Bing. Ich sorge dafür, dass dein Betrieb dort als Quelle vorkommt.
Such einmal nach deiner Leistung und deinem Ort. Wenn du nicht in den ersten drei Einträgen stehst, ruf mich an. Meistens sind es zwei, drei Stellschrauben.