Wie viel Google-Ads-Budget ein kleiner Betrieb braucht
Die Rechnung aus Deckungsbeitrag, Anfragen je Auftrag und Klickpreis. Warum sehr kleine Budgets nichts lernen und wo bei örtlichen Betrieben das Geld verbrennt.
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Google Ads erscheinen genau dann, wenn jemand nach deiner Leistung sucht. Ich baue die Kampagne so, dass kein Geld an Suchanfragen verbrennt, die dir nichts bringen.
Es gibt drei Situationen, in denen Google Ads fast immer die richtige Antwort sind. Die erste: Du brauchst jetzt Aufträge und kannst nicht sechs Monate warten, bis die Optimierung greift. Die zweite: Du bist neu oder hast eine neue Website, die bei Google noch niemand kennt. Die dritte: Dein Thema ist so umkämpft, dass die vorderen Plätze auf absehbare Zeit nicht zu holen sind.
Umgekehrt gibt es Fälle, in denen ich davon abrate. Wenn in deiner Region kaum jemand nach deiner Leistung sucht, kannst du Anzeigen schalten, so viel du willst, es wird niemand klicken. Das sehe ich vorher in den Zahlen, und dann sage ich es dir, bevor du Geld ausgibst.
Google richtet Kampagnen so ein, dass sie möglichst viel ausspielen. Standardmäßig werden Suchbegriffe „weitgehend passend“ behandelt, was in der Praxis heißt: Wer Fensterreinigung anbietet, zahlt für Klicks von Leuten, die neue Fenster kaufen wollen. Dazu kann das Displaynetzwerk kommen, das Anzeigen quer über fremde Websites verteilt, oft mit vielen Klicks und null Anfragen.
Der Aufwand einer guten Kampagne steckt deshalb nicht im Anlegen, sondern im Ausschließen. Welche Suchbegriffe sollen nie ausgelöst werden? Welche Orte, welche Uhrzeiten, welche Geräte? Genau da liegt der Unterschied zwischen einer Kampagne, die Anfragen bringt, und einer, die nur Rechnungen produziert.
Zuerst sehe ich nach, wonach in deinem Einzugsgebiet wirklich gesucht wird und was ein Klick dort kostet. Daraus ergibt sich, ob und mit welchem Budget sich das lohnt. Dann werden die Suchbegriffe eng gefasst statt breit, es kommt eine Liste mit auszuschließenden Begriffen dazu, und die Anzeigen werden so geschrieben, dass sie das versprechen, was auf der Zielseite auch steht.
Ebenso wichtig ist die Seite, auf der die Leute landen. Eine Anzeige, die auf die Startseite führt, verschenkt die Hälfte. Wer nach Wurzelfräsen sucht, muss auf einer Seite über Wurzelfräsen landen, mit Telefonnummer im Blickfeld. Oft ist das der Punkt, an dem sich zeigt, dass zuerst die Website etwas Arbeit braucht.
Eine Kampagne ist nach dem Start nicht fertig. In den ersten Wochen sammeln sich echte Suchanfragen an, und aus denen lernt man am meisten: Welche Begriffe bringen Anrufe, welche nur Klicks? Aus dieser Liste wächst die Ausschlussliste weiter, und das Budget verschiebt sich dorthin, wo es wirkt.
Du bekommst von mir verständliche Zahlen: was ausgegeben wurde, was dabei herausgekommen ist, was ich als Nächstes ändern will. Keine Tabelle mit dreißig Kennzahlen, sondern die zwei, drei, auf die es ankommt. Das Werbebudget zahlst du direkt an Google, damit du jederzeit siehst, was Werbung kostet und was meine Arbeit.
Ehrlich gesagt
Wer auf eine langsame, unübersichtliche Website Werbung schaltet, zahlt für Besucher, die sofort wieder gehen. Google merkt das übrigens auch und macht die Klicks dann teurer. Wenn ich sehe, dass zuerst die Seite dran ist, sage ich das, statt dir eine Kampagne zu verkaufen.
Häufige Fragen
Das hängt vom Thema ab. Bei örtlichen Handwerksleistungen reichen oft ein paar hundert Euro im Monat, weil wenige Leute suchen und die Klicks günstig sind. Bei umkämpften Begriffen kann ein Klick mehrere Euro kosten, dann braucht es mehr. Vor dem Start sehe ich nach, was in deiner Gegend tatsächlich gesucht wird und was ein Klick kostet, danach entscheidest du.
Anzeigen laufen ab dem Tag, an dem die Kampagne freigegeben ist. Das ist der große Unterschied zur Suchmaschinenoptimierung, die Monate braucht. Dafür hört es auch sofort auf, wenn du das Budget abschaltest. Beides zusammen ergibt Sinn: Ads für sofort, Optimierung für dauerhaft.
Vorsicht. Die Vorschläge aus diesen Anrufen zielen fast immer darauf, mehr Geld auszugeben und breiter auszusteuern. Für einen kleinen Betrieb ist genau das falsch, weil dann Klicks von Leuten kommen, die etwas anderes suchen. Wenn du unsicher bist, leg auf und frag mich.
Grundsätzlich ja, Google macht es absichtlich einfach. Das Problem sind Voreinstellungen, die auf möglichst viel Ausspielung zielen: weitgehend passende Keywords, automatische Erweiterungen, Ausspielung im Displaynetzwerk. Damit läuft Budget in Suchanfragen, die nie zu einem Auftrag führen. Der Aufwand steckt nicht im Einrichten, sondern im Ausschließen.
Nein. Die Einrichtung rechne ich einmalig ab, die laufende Betreuung monatlich kündbar. Das Werbebudget zahlst du direkt an Google, es läuft nicht über mich. So siehst du jederzeit, was Werbung kostet und was Betreuung.
Stand: 08/2026
Zum Nachlesen
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Ich sehe nach, wonach bei dir gesucht wird und was ein Klick kostet. Danach weißt du, ob sich Anzeigen rechnen, und zwar bevor du einen Euro ausgibst.