Wie viel Google-Ads-Budget ein kleiner Betrieb braucht
Die Rechnung aus Deckungsbeitrag, Anfragen je Auftrag und Klickpreis. Warum sehr kleine Budgets nichts lernen und wo bei örtlichen Betrieben das Geld verbrennt.
Wenn Anzeigen auf dem Handy nur Geld kosten: So schaltest du das Smartphone gezielt ab, ohne die Kampagne zu zerlegen.
Aus der Rubrik „Dinge, die ich bei Google Ads selten brauche und nie wiederfinde“: Wie legst du fest, auf welchen Geräten deine Anzeigen erscheinen? Also nur am Rechner, nur am Handy, oder eben nicht auf dem Tablet.
Nicht jede Kampagne funktioniert überall gleich gut. Wer Software erklärt, die am Arbeitsplatz eingerichtet wird, bekommt vom Handy oft nur Klicks und keine Anfragen. Umgekehrt gibt es Fälle, in denen ausschließlich das Smartphone zählt: Wer unterwegs eine Autopanne hat, einen Schlüsseldienst braucht oder kurzfristig einen Tisch sucht, sitzt garantiert nicht am Rechner.
Bevor du ein Gerät abschaltest, sieh dir an, was es tatsächlich gekostet und gebracht hat. Manchmal ist das Handy nicht schlecht, sondern nur die Seite dahinter zu langsam.
Daniel Weihmann
Das ist der häufigere Fall. Wenn die Zielseite auf dem Telefon eine Zumutung ist, bricht dort natürlich jeder ab. Dann liegt das Problem nicht am Gerät, sondern an der Seite, und Abschalten kaschiert nur das Symptom.
Einen Schalter zum Ausschalten gibt es nicht. Stattdessen setzt du das Gebot für ein Gerät auf minus hundert Prozent, dann wird dort nichts mehr ausgespielt. Die Einstellung gilt pro Kampagne, nicht für das ganze Konto. Und weil sich die Oberfläche von Google Ads laufend ändert, können Menünamen und Pfade bei dir anders heißen als unten beschrieben. Such im Zweifel nach „Geräte“ und „Gebotsanpassung“.

Es gibt keinen Knopf zum Abschalten, es gibt nur ein Gebot von minus hundert Prozent. Das ist Googles Art, nein zu sagen.
Daniel Weihmann
Läuft deine Kampagne auf den falschen Geräten?
Schick mir, was du bisher eingestellt hast. Ich sehe mir an, wohin dein Budget fließt, und stelle die Geräte so ein, dass es dort ankommt, wo Anfragen entstehen.
Bei Bing ist es etwas übersichtlicher gelöst:

Erstens: Bei automatisierten Gebotsstrategien und bei Performance-Max-Kampagnen greift diese Einstellung nicht oder nur eingeschränkt. Google steuert dort selbst aus, und Geräteausschlüsse sind je nach Kampagnentyp entweder wirkungslos oder gar nicht erst wählbar. Wer wirklich Kontrolle über Geräte will, braucht eine klassische Suchkampagne mit manuellen oder halbautomatischen Geboten.
Zweitens: Ein Gerät komplett auszuschließen verkleinert deine Reichweite spürbar. Bei kleinen Budgets in ländlichen Regionen kann eine Kampagne danach kaum noch ausgeliefert werden, weil schlicht zu wenige Suchanfragen übrig bleiben. In dem Fall ist eine moderate Senkung um dreißig oder fünfzig Prozent oft der bessere Weg: Das Gerät bleibt drin, kostet dich aber weniger pro Klick.
Wie ich Kampagnen sonst aufsetze, damit kein Budget an Suchanfragen verbrennt, die nichts bringen, steht bei meiner Leistung Google Ads.
Google Ads
Die Rechnung aus Deckungsbeitrag, Anfragen je Auftrag und Klickpreis. Warum sehr kleine Budgets nichts lernen und wo bei örtlichen Betrieben das Geld verbrennt.
Wenn du das nicht selbst umsetzen willst, übernehme ich es. Ein Telefonat reicht, um zu klären, ob sich das für dich lohnt.