WordPress gehackt: die ersten Stunden
Abschalten, sichern, Passwörter tauschen, dann erst suchen. Die Reihenfolge, die den Befall wirklich beendet, und warum Aufräumen der falsche erste Schritt ist.
Leistungen · Das Fundament
Gehackt, veraltet oder vom früheren Betreuer im Stich gelassen. Ich übernehme bestehende Seiten, bringe sie in Ordnung und halte sie sauber. Auch wenn ich sie nicht gebaut habe.
Das merkt man selten selbst. Meistens ruft ein Kunde an, weil er auf der Seite Werbung für Dinge sieht, die niemand verkaufen will, oder Google zeigt eine rote Warnseite statt des Betriebs. Ab da zählt Zeit: Je länger Schadcode läuft, desto mehr Adressen werden auf Sperrlisten gesetzt, und desto länger dauert es, dort wieder herunterzukommen.
Der Ablauf ist immer ähnlich. Schaden stoppen, Zugänge tauschen, Sicherung ziehen, Schadcode finden und entfernen, Lücke schließen, danach bei Google die erneute Prüfung anstoßen. Wer stattdessen nur ein altes Backup einspielt, hat oft nach wenigen Tagen dasselbe Problem, weil die Ursache mit zurückkommt.
WordPress läuft auf einem großen Teil aller Websites, und genau deshalb wird automatisiert nach bekannten Lücken gesucht. Angegriffen wird selten der Kern, sondern eine der Erweiterungen: ein Formular-Plugin, ein Slider, ein Theme, das seit vier Jahren nicht gepflegt wird. Nach dem Bekanntwerden einer Lücke vergehen oft nur Stunden, bis die ersten Anfragen dagegen laufen.
Regelmäßige Aktualisierungen sind deshalb der eigentliche Schutz, und sie sind bei einer betreuten Seite unauffällige Routine. Dazu gehört auch, Plugins loszuwerden, die niemand mehr braucht. Jede Erweiterung, die nicht installiert ist, kann auch nicht gekapert werden.
Viele Betriebe sitzen auf einer Seite, deren Erbauer nicht mehr erreichbar ist. Manchmal fehlen sogar die Zugangsdaten. Der erste Schritt ist dann kein technischer, sondern ein ordnender: Wem gehört die Domain, wo liegt der Webspace, wer hat Zugriff worauf (mehr dazu unter Internet-Services). Erst wenn das dokumentiert ist, lässt sich sinnvoll arbeiten.
Danach schaue ich mir den Zustand an und sage ehrlich, was ich empfehle. Manchmal lohnt Pflege, manchmal ist ein Neuaufbau auf Dauer günstiger, weil jede Änderung an der alten Seite mehr Zeit kostet als sie wert ist. Beides sage ich dir mit Begründung, damit du entscheiden kannst.
Zur Pflege gehört mehr als Technik. Impressum und Datenschutzerklärung müssen zum tatsächlichen Zustand der Seite passen, und die ändert sich, sobald ein neues Plugin Daten an Dritte schickt. Ich bilde mich in diesem Bereich regelmäßig fort, auch auf Konferenzen, die Rechtsthemen vermitteln, und unterstütze bei Datenschutzerklärung und Impressum, sorge für die Übertragung per HTTPS und reduziere fremde Einbindungen, die Daten deiner Besucher nach außen geben.
Wie schon beim Thema Barrierefreiheit gilt: Ich bin kein Jurist und berate nicht rechtlich. Bei konkreten Rechtsfragen gehört ein Fachanwalt oder ein Datenschutzbeauftragter gefragt. Den technischen Teil übernehme ich.
Häufige Fragen
Ruf an, statt lange zu lesen. Wichtig ist, dass die Seite vom Netz genommen oder zumindest der Schaden gestoppt wird, bevor Google sie als schädlich markiert und Besucher gewarnt werden. Passwörter ändern, Backup sichern, dann in Ruhe aufräumen. Aus einer alten Sicherung zurückzuspielen reicht meistens nicht, weil die Lücke sonst wieder da ist.
Fast immer über ein veraltetes Plugin oder Theme, seltener über schwache Passwörter. WordPress selbst wird schnell repariert, die tausenden Erweiterungen nicht. Deshalb ist regelmäßiges Aktualisieren keine Fleißaufgabe, sondern der eigentliche Schutz.
Ja, das ist sogar der Normalfall. Ich sehe mir an, was da ist, dokumentiere die Zugänge und sage dir ehrlich, ob sich Pflege lohnt oder ob ein Neuaufbau günstiger wäre. Fremde Arbeit schlechtzureden gehört nicht dazu.
Ab 25 Euro netto im Monat im Rundumsorglos-Paket, zusammen mit de-Domain, Webspace, SSL-Zertifikat und E-Mail-Postfächern. Darin enthalten sind regelmäßige Aktualisierungen, Backups und ein Monitoring, das überwacht, ob die Seite erreichbar bleibt. Monatlich kündbar.
Nicht unbedingt. Es lohnt sich, wenn du selbst regelmäßig Beiträge, Termine oder Bilder einpflegst. Bleibt deine Seite im Kern gleich, ist eine Seite ohne WordPress schneller, sicherer und wartungsärmer. Was zu dir passt, klären wir vorher, nicht hinterher.
Stand: 08/2026
Zum Nachlesen
Vieles kannst du selbst erledigen, wenn dir jemand einmal in Ruhe erklärt, wie es geht. Diese Anleitungen gehören zu dieser Leistung.
Abschalten, sichern, Passwörter tauschen, dann erst suchen. Die Reihenfolge, die den Befall wirklich beendet, und warum Aufräumen der falsche erste Schritt ist.
Updates, Backups und Benutzerverwaltung ohne Klickerei im Backend. Eine Einführung in WP-CLI für alle, die WordPress betreuen.
WordPress erzeugt eine robots.txt selbst, und die ist selten die, die du willst. Wie du sie richtig setzt, ohne dich auszusperren.
Der Bilder-Upload bricht ab, und die Fehlermeldung hilft nicht weiter. Die Ursachen bei Strato und wie du sie der Reihe nach ausschließt.
Von den Grundeinstellungen bis zu Snippets: was an einer WordPress-Seite tatsächlich über die Auffindbarkeit entscheidet.
Wie du abgeschickte Formulare aus Contact Form 7 über den Google Tag Manager als Ereignis erfasst, Schritt für Schritt.
Das Fundament
Websites, die schnell laden, auf dem Handy funktionieren und Anfragen auslösen. Von Anfang an mit Suchmaschinen, Datenschutz und Barrierefreiheit gedacht, nicht später drangeschraubt.
Seit Juni 2025 gilt für bestimmte Angebote eine Pflicht zur barrierefreien Website. Ich prüfe, was fehlt, und setze es um. Nebenbei ist eine barrierefreie Seite fast immer auch die bessere Seite für Google.
Angebote, Texte, Bilder, Auswertungen: Vieles davon macht die KI heute in Minuten. Ich zeige dir an deinen eigenen Abläufen, wo sich das lohnt und wo du besser die Finger davon lässt.
Ruf an, das ist meist eilig. Ich sehe mir an, was los ist, und sage dir sofort, was zu tun ist.