Webseite bei Bing anmelden
Bing beliefert Copilot, ChatGPT, DuckDuckGo und Ecosia. So trägst du deine Seite in zehn Minuten in die Bing Webmaster Tools ein, bestätigst sie und hältst sie mit IndexNow aktuell.
Bing bewertet anders als Google und ist seit den KI-Suchen wichtiger geworden. Worauf es bei der zweiten Suchmaschine ankommt.
Ob sich eigene Arbeit für Bing lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Google ist im deutschsprachigen Raum mit großem Abstand der Platzhirsch, und in vielen Fällen reicht es völlig, sich darauf zu konzentrieren.
Nur solltest du diese Entscheidung nicht aus dem Bauch treffen. Und schon gar nicht daran festmachen, dass in deiner Statistik kaum Besucher von Bing auftauchen. Vielleicht kommt von dort so wenig, weil du dort schlicht nicht gefunden wirst. Dann verschenkst du etwas, statt es zu widerlegen.
Seit Suchmaschinen Antworten schreiben statt Links zu listen, hat sich das Gewicht verschoben. Microsoft Copilot setzt auf Bing auf, und auch andere Systeme greifen ganz oder teilweise auf Bing-Ergebnisse zurück. Wer dort nicht im Index steht, hat in solchen Antworten schlechtere Chancen, unabhängig davon, wie gut die Google-Platzierung ist.
Bing hat wenige Nutzer und ist trotzdem für die KI-Suchen sehr wichtig geworden: Copilot, ChatGPT und weitere greifen ganz oder teilweise auf den Bing-Index zurück. Zehn Minuten Anmeldung entscheiden darüber, ob dein Betrieb dort überhaupt vorkommen kann.
Daniel Weihmann
Dazu kommt ein Punkt, der schon vorher galt: Bei Bing ist der Wettbewerb um die vorderen Plätze oft geringer als bei Google. Was du dort gewinnst, gewinnst du deshalb häufig leichter.
Der erste Schritt ist immer derselbe: Melde deine Seite bei den Bing Webmaster Tools an und sieh dir an, was dort steht. Das dauert zehn Minuten und ist bei erstaunlich vielen Betrieben nie passiert.

Die Webmaster Tools sind Microsofts Gegenstück zur Google Search Console. Interessant ist vor allem der Bericht zu den Suchbegriffen. Der zeigt dir, zu welchem Begriff deine Seite wie oft erschienen ist, wie viele Klicks daraus wurden und auf welcher Position du im Schnitt standest.
Daraus liest du ab, ob sich Arbeit lohnt. Bist du bei relevanten Begriffen bereits sichtbar, stehst aber auf Position acht bis fünfzehn, dann liegt dort Potenzial, das mit wenig Aufwand zu heben ist. Sind die Zahlen dagegen durchweg winzig, konzentrier dich weiter auf Google. Gutes Google-SEO bringt ohnehin meist brauchbare Bing-Platzierungen mit.

Soll deine Seite auch bei Bing vorn stehen?
Ich sehe mir an, wie du bei Bing dastehst, und richte das ein, was dort anders läuft als bei Google. Du bekommst eine klare Liste, was sich lohnt.
Wie der Algorithmus genau arbeitet, verrät Microsoft so wenig wie Google. Nach meiner Erfahrung, und ausdrücklich nicht als Angabe von Microsoft, reagiert Bing auf manches stärker.
Was bei Google längst nicht mehr zieht, wirkt bei Bing oft noch: exakte Formulierungen, saubere Auszeichnung, klare Struktur. Bing liest wörtlicher.
Daniel Weihmann
Mein Eindruck: Bing nimmt Titel, Beschreibung und Überschriften wörtlicher, während Google längst mit Bedeutung und Umschreibungen umgehen kann. Eine Domain oder ein Adresspfad, in dem der Suchbegriff wirklich vorkommt, hilft bei Bing spürbarer. Interne Links mit klarem Linktext zählen mehr. Und sauber ausgezeichnete Bilder mit sinnvollem Alternativtext werden dort besser verwertet.
Das ist kein Freibrief für Stichwort-Stopfen. Auch Bing erkennt Spam und bestraft ihn. Es heißt nur: Wer ordentlich und eindeutig arbeitet, wird dort schneller belohnt als bei Google.
Sitemap in den Webmaster Tools hinterlegen, auch bei kleinen Seiten. Die Berichte zu Suchbegriffen und zur Indexierung regelmäßig ansehen. Bei Bedarf die Crawler-Steuerung anpassen, wenn der Bot zu selten oder zu oft vorbeikommt. Und neue Adressen direkt übermitteln: Bei einer Domain, die Bing schon kennt, steht eine neue Seite manchmal nach Sekunden im Index. So schnell ist Google selten.
Ein letzter Punkt, der oft übersehen wird: Prüf deine robots.txt darauf, ob dort versehentlich Bing oder die Such-Crawler der KI-Anbieter ausgesperrt sind. Manche Sicherheits-Erweiterungen tun das ungefragt. Wer gefunden werden will, darf niemanden aussperren, der ihn finden soll. Mehr dazu steht bei meiner Leistung KI-Suche.
Suchmaschinenoptimierung
Bing beliefert Copilot, ChatGPT, DuckDuckGo und Ecosia. So trägst du deine Seite in zehn Minuten in die Bing Webmaster Tools ein, bestätigst sie und hältst sie mit IndexNow aktuell.
Ein Anmeldeformular gibt es bei Google nicht. Was stattdessen hilft: Search Console, Sitemap, Indexierung beantragen, interne Links. Und woran es scheitert, wenn Seiten draußen bleiben.
Sollen Impressum, Datenschutz und AGB bei Google auftauchen? Die kurze Antwort lautet nein. Warum das so ist und wie du es sauber einstellst.
Wenn du das nicht selbst umsetzen willst, übernehme ich es. Ein Telefonat reicht, um zu klären, ob sich das für dich lohnt.