OMKMS: mein erstes Mal im Preußenstadion
Online-Marketing-Konferenz in Münster, 2025. Was hängen blieb und wen ich dort getroffen habe.
Zwei Besuche bei der SEO-Campixx in Berlin, 2014 und 2016, und warum sich der Weg dorthin bis heute lohnt.
Einmal im Jahr trifft sich die deutschsprachige Online-Marketing-Branche am Müggelsee in Berlin. Die Campixx ist keine Messe mit Ständen und Hochglanzvorträgen, sondern eher ein Klassentreffen mit Programm. Ich war 2014 zum ersten Mal dort und 2016 gleich eine ganze Woche.
Auf der Campixx lernst du in drei Tagen mehr als in drei Monaten Fachliteratur. Nicht wegen der Vorträge, sondern wegen der Gespräche zwischen den Vorträgen.
Daniel Weihmann
Meine erste SEO-Campixx. Was mir sofort auffiel: Hier reden Leute offen über Dinge, die sie ausprobiert haben, auch über das, was nicht funktioniert hat. Das ist in einer Branche, die viel mit Behauptungen arbeitet, alles andere als selbstverständlich.

Zwei Jahre später gab es das Format als Campixx Week: sieben Tage, jeder Tag mit eigenem Schwerpunkt. Entrepreneurs Day, Webshop Day, Content Creation, Content in Motion, Content Marketing, dann das Wochenende mit der klassischen SEO Campixx.
Marco Janck und das Sumago-Team hatten das wieder so organisiert, dass es trotz der Größe familiär blieb. Zur Orientierung gab es eine eigene App, was bei parallel laufenden Sessions auch nötig war.


Hängen geblieben sind bei mir weniger einzelne Vorträge als bestimmte Momente: eine Session zu Sketchnotes, bei der plötzlich alle gezeichnet haben statt getippt. Ein Gespräch über Ladezeiten, das mir für ein Kundenprojekt mehr gebracht hat als jede Dokumentation. Und die Erkenntnis, dass die meisten hier vor denselben Problemen sitzen wie ich, nur mit anderen Kunden.

Willst du das Wissen für deine Seite nutzen?
Was ich auf Treffen wie diesem lerne, fließt in meine Arbeit ein. Schreib mir, was deine Seite braucht, dann sehen wir, was davon bei dir wirkt.
Als Einzelunternehmer gibt es niemanden im Nachbarbüro, den man kurz etwas fragen kann. Man arbeitet allein, und man läuft Gefahr, sich Dinge anzugewöhnen, die vor fünf Jahren richtig waren.
Wer allein arbeitet, braucht Leute, die widersprechen. Genau dafür fahre ich zu solchen Veranstaltungen, nicht wegen der Vortragsfolien.
Daniel Weihmann
Dazu kommt das Praktische: Wenn ich bei einem Kundenprojekt an eine Grenze stoße, kenne ich inzwischen jemanden, der genau das schon einmal hatte. Dieses Netz entsteht nicht am Bildschirm, sondern abends bei einem Getränk am See.

Die Frage stellt sich zu Recht: Was hat ein Handwerksbetrieb in Köthen davon, dass sein Dienstleister eine Woche in Berlin verbringt? Mehr, als man auf den ersten Blick denkt.
Vieles von dem, was ich heute selbstverständlich einsetze, habe ich zuerst auf solchen Veranstaltungen gesehen. Nicht als fertiges Rezept, sondern als Hinweis darauf, dass etwas anders geht als bisher. Dass Ladezeit ein Ranking-Thema ist, dass strukturierte Daten mehr bringen als ihr Ruf, dass sich die Suche gerade in Richtung KI-Antworten verschiebt: Solche Verschiebungen merkt man im Alltag zwischen zwei Kundenprojekten oft erst spät.
Und es hilft beim Aussortieren. Auf jeder Konferenz gibt es Themen, bei denen anschließend alle sagen, das werde jetzt groß. Ein Teil davon ist nach einem Jahr vergessen. Wer viele Leute mit unterschiedlichen Kunden kennt, hört schneller, was wirklich wirkt und was nur laut ist. Das erspart mir und meinen Kunden Ausflüge in Sackgassen, die Geld gekostet hätten.
Wo ich sonst unterwegs bin, steht auf meiner Seite Über mich. Und wenn du wissen willst, was von solchen Veranstaltungen tatsächlich bei meinen Kunden ankommt: nachlesen bei den Leistungen.
Über mich
Online-Marketing-Konferenz in Münster, 2025. Was hängen blieb und wen ich dort getroffen habe.
Ein Klassiker der Branche als Bild an der Bürowand und als Profilbild im Netz.
Wenn du das nicht selbst umsetzen willst, übernehme ich es. Ein Telefonat reicht, um zu klären, ob sich das für dich lohnt.