Campixx: Klassentreffen der Branche
Zwei Besuche bei der SEO-Campixx in Berlin, 2014 und 2016, und warum sich der Weg dorthin bis heute lohnt.
Ein Klassiker der Branche als Bild an der Bürowand und als Profilbild im Netz.
Es gibt in der deutschen Online-Marketing-Branche ein Bild, das fast jeder kennt: das SEO-Poster. Eine Wand aus gezeichneten Gesichtern, jedes davon jemand, der beruflich mit Suchmaschinen zu tun hat.
Angefangen hat es 2011 mit Martin Mißfeldt, der die erste Fassung veröffentlichte. Seitdem nutzen viele aus der Branche ihren gezeichneten Kopf als Profilbild in den sozialen Netzwerken. Für einige ist dieser Avatar über die Jahre zu einer Art Markenzeichen geworden, an dem man sie auch dann erkennt, wenn der Name gerade nicht danebensteht.
2019 veröffentlichten die Kollegen von Sumago auf der Campixx-Seite eine neue Fassung: das SEO-Poster 2019 mit 159 Abbildungen. Marco Janck hatte sichtlich Freude daran, den Beitrag dazu zu schreiben und möglichst viele der Abgebildeten zu markieren.

Zweite Reihe von oben, zweiter von links. Meine Frau hat mich zwar nicht erkannt, aber wer weiß, wann und wo das Ausgangsfoto entstanden ist. Ich tippe auf irgendeinen Abend bei der Campixx in Berlin.

Ein gezeichnetes Gesicht auf einem Poster ist keine Auszeichnung. Es heißt nur: Man kennt dich. In einer Branche, in der jeder alles behauptet, ist das gar nicht so wenig.
Daniel Weihmann
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Die Frage, die sich damals stellte: Ersetzt das neue Bild meine Profilbilder? Ich habe es nicht getan. An den Mißfeldt-Avatar hatte ich mich zu sehr gewöhnt, und Leute erkennen mich daran seit Jahren wieder.

Das ist im Grunde dieselbe Überlegung, die ich Kunden bei ihrem Auftritt nahelege: Wiedererkennbarkeit schlägt Aktualität. Ein Zeichen, das seit Jahren dasselbe ist, hat einen Wert, den man verliert, sobald man es alle zwei Jahre austauscht.

Man könnte das für Spielerei halten, und ein Stück weit ist es das auch. Es steckt aber etwas dahinter, das für jedes Unternehmen gilt, nicht nur für eine Branche voller Selbständiger: Menschen merken sich Gesichter besser als Firmennamen. Ein gezeichneter Kopf, der über Jahre derselbe bleibt, wird zum Erkennungszeichen, ohne dass jemand ein Logo entwerfen musste.
Genau deshalb rate ich Betrieben dazu, sich auf ihrer Website zu zeigen. Nicht mit gekauften Bildern von lachenden Menschen in Großraumbüros, sondern mit den Leuten, die tatsächlich ans Telefon gehen. Wer bei einem Handwerksbetrieb anruft und vorher das Gesicht des Chefs gesehen hat, ruft anders an.
Das Poster ist dafür nur das Beispiel aus meiner eigenen Ecke. Der Gedanke dahinter lässt sich auf jede Firmenseite übertragen: Ein Bild vom echten Menschen wirkt stärker als jede Selbstbeschreibung, und es kostet nichts außer der Überwindung, sich fotografieren zu lassen.
Mehr dazu, wer hier schreibt und woher, steht unter Über mich. Und was ich sonst so mache, steht bei den Leistungen.
Über mich
Zwei Besuche bei der SEO-Campixx in Berlin, 2014 und 2016, und warum sich der Weg dorthin bis heute lohnt.
Online-Marketing-Konferenz in Münster, 2025. Was hängen blieb und wen ich dort getroffen habe.
Wenn du das nicht selbst umsetzen willst, übernehme ich es. Ein Telefonat reicht, um zu klären, ob sich das für dich lohnt.